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EMDR

© 2011 - 2018 Praxis für heilkundliche Psychotherapie - Carin Ruml - Letzte Aktualisierung am 22. Oktober 2018

Der Begriff EMDR heißt „Eye Movement Desensitization and Reprocessing“; übersetzt ins Deutsche: Desensibilisierung und Neuverarbeitung durch Augenbewegungen.Es erfolgen Links-Rechts-Bewegungen der Augen, um die Ängste und evtl. Panikgefühle, durch eine traumatische Situation hervorgerufen, zu desensibilisieren. Durch diese Augenstimuli kommt es zu einer Neuvernetzung der beiden Gehirnhälften und somit zu einer Verknüpfung der zuvor isoliert abgespeicherten Teile der Erinnerung an das Geschehen.Viele psychische Probleme gehen auf ein Trauma – ein einschneidendes Erlebnis – zurück. Dies können sowohl erinnerbare Erfahrungen sein als auch Erlebnisse, die bereits in Vergessenheit geraten sind, jedoch noch auf unser aktuelles Leben unbewusst Einfluss nehmen. Durch die Technik des EMDR, auch in Verbindung mit der Bild- und Gestalttherapie, kommt es zu einer Verarbeitung des Geschehenen – die Voraussetzung zur Meisterung von Krisensituationen. Der Umgang mit der belastenden Situation wird wesentlich erleichtert und die so genannten „Flashbacks“ (Wiedererleben früherer Gefühlszustände), die immer wieder das schmerzhafte Ereignis hervorrufen, lassen durch die Neuverarbeitung, das Reprocessing, deutlich nach.

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